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Ausbildung / Studium

Abschluss, Übernahme, und dann?

25.06.2026

Wie sieht der Karriereweg nach einer Ausbildung, einem dualen Studium oder einem Werkstudentenjob bei uns wirklich aus? Wir haben mit Edwin, Mareike und Anna gesprochen, die alle ihren Start ins Berufsleben bei uns begonnen haben, übernommen wurden und heute erfolgreich in unterschiedlichen Positionen arbeiten. Im Interview berichten sie über Startschwierigkeiten, Highlights und ihre Entwicklung nach dem Berufseinstieg.

Geschrieben von Mira Langner

Vom IT-Azubi zum Technical Analyst

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Edwin ist ehemaliger Azubi und heute fest als Technical Analyst in unserer IT tätig.

Edwin hat 2018 seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bei uns begonnen. Heute ist er 29 Jahre alt und als Technical Analyst SRV in unserer IT tätig.

Was hat dich damals von einer Ausbildung bei uns überzeugt?

Nach meinem kurzen Ausflug an die Leibniz Universität, wo ich Physik studiert habe, war mir schnell klar, dass ich die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration antreten möchte, da mir das Studium nicht so zugesagt hat und die Ausbildung zu meinem Profil gepasst hat.

Bei der Suche nach einem Ausbildungsbetrieb habe ich mir ungefähr zehn Betriebe näher angeschaut. Die WERTGARANTIE Group hat mich besonders angesprochen, da mir der Nachhaltigkeitsgedanke sehr zugesagt hat. Zudem fand ich die angebotenen Benefits sehr attraktiv. Umso mehr hat es mich gefreut, als ich die Zusage erhalten habe. Der Bewerbungsprozess ist mir positiv im Gedächtnis geblieben, da dieser sehr unkompliziert war und ich immer im Loop gehalten wurde.

Welche Fähigkeiten konntest du als Azubi entwickeln, von denen du heute noch profitierst?

Während meiner Ausbildung konnte ich mich fachlich als auch persönlich weiterentwickeln. Meine Kommunikations- und Ausdrucksfähigkeit konnte ich deutlich ausbauen. Zudem versuche ich möglichst analytisch zu arbeiten und Prozesse weiterzuentwickeln. Das solide Fundament aus der Ausbildung hilft mir bis heute. Da ich auch beide Seiten der Ausbildung kenne, versuche ich mein Wissen und meine Erfahrungen bestmöglich an die neuen Auszubildenden weiterzugeben.

Warum bist du in der WGG nach deiner Ausbildung geblieben?

Die meiste Zeit meiner Ausbildung war ich im Team Server/Netze. Dies war auch das Team, in dem ich mein Abschlussprojekt durchführen konnte. In dem Team habe ich mich immer sehr wohl gefühlt. Das kollegiale Umfeld und die Hilfsbereitschaft untereinander haben letztlich dafür gesorgt, dass ich mich bewusst für die WERTGARANTIE Group entschieden habe.

Wie hat sich dein Berufsalltag mit der Übernahme verändert? Und wie ging dein Weg weiter?

Nach meiner Ausbildung wurde ich im Team Server/Netze als regulärer Mitarbeiter übernommen. Mein Aufgabengebiet hat sich erweitert und auch verändert.

Ich bin nach wie vor in der IT-Linie, also dem Tagesgeschäft, tätig. Zusätzlich wurde ich noch in weitere Themen wie zum Beispiel dem Backup und der Software ADDISON eingearbeitet. Im Team verwalte ich inhaltlich unsere Jira- und Confluence-Systeme. Insgesamt bin ich in viele unterschiedliche Themenbereiche eingebunden, die in unserem Team vertreten sind. Mithilfe der WERTGARANTIE Group bilde ich mich weiter und studiere berufsbegleitend Informatik an der IU. Außerdem habe ich seit einem halben Jahr die Leitung unserer Ausbildung im Team übernommen – ein besonderer Schritt für mich.

Vom dualen Studium zum Employer Branding

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Mareike hat 2018 ihr duales Studium bei uns begonnen und ist heute Employer Branding Specialist im HR-Bereich.

Mareike hat 2018 als eine unserer ersten dualen Studentinnen bei uns begonnen. An der FHDW Hannover studierte sie Betriebswirtschaftslehre im dualen Studiengang. Heute unterstützt sie als Employer Branding Specialist unseren HR-Bereich.

Was spricht aus deiner Sicht für ein duales Studium?

Ich glaube, es gibt für alles Vor- und Nachteile. Für mich war damals klar, dass ich nach meiner Ausbildung gerne studieren, aber trotzdem weiter Geld verdienen möchte. Außerdem mochte ich es, dass ich durch das duale Studium neben der ganzen Theorie nie den Bezug zur Praxis verloren habe. Es war nicht immer so, dass ich die Theorie 1:1 in die Praxis umsetzen konnte. Aber genau das ist aus meiner Sicht auch der Punkt, warum es so wichtig ist, während des Studiums zu arbeiten, egal ob als duale Studentin oder als Werkstudentin. Man verliert sich nicht nur in Theorien, sondern versteht, wie es in Unternehmen wirklich läuft. Für mich ist deshalb der größte Vorteil ganz klar, dass man echte Praxiseinblicke bekommt. Außerdem konnte ich das gesamte Unternehmen und viele verschiedene Bereiche kennenlernen. Ich habe mit sehr vielen Menschen zusammengearbeitet und kann dieses Wissen und mein Netzwerk bis heute für meinen Job nutzen.

Wie hast du Theorie und Praxis erlebt? Was waren deine Highlights?

Ich war eine von zwei der ersten dualen Studentinnen bei der WERTGARANTIE Group. Daher würde ich lügen, wenn ich sagen würde, dass von Anfang an alles perfekt gelaufen ist. Es gab einige Dinge, die wir gemeinsam immer wieder verbessert haben, aber genau das war auch der Reiz daran. Wir durften mitgestalten, unsere Meinungen einbringen und wirklich Teil des Prozesses sein. Wir waren nie „nur irgendwer“ im Unternehmen. Das hat unglaublich viel Spaß gemacht. Natürlich gab es auch die klassischen Highlights wie die Ausbildungsfahrten oder Workshops, die immer eine schöne Abwechslung waren. Aber mein persönliches Highlight ist aber ganz klar, dass wir nie nur eine Nummer waren, sondern wirklich gesehen und gehört wurden.

Welche Karrierechancen haben sich aus dem dualen Studium ergeben? Welche Position hast du heute im Unternehmen?

Ich habe mich schon früh für Personalmarketing interessiert und auch Hausarbeiten über das Thema geschrieben. Ich wusste also schon ziemlich genau, wo ich hin möchte. Als das Ende des Studiums immer näher kam, haben wir Gespräche geführt und ich konnte meine Wünsche offen ansprechen. Im Anschluss wurde mir eine Stelle angeboten, die es in der Form vorher gar nicht gab und die damals extra für mich geschaffen wurde. Ich hatte dabei großes Glück, habe aber auch schnell gemerkt, dass es nicht nur mit Glück zu tun hat, sondern auch mit Leistung. Wenn man sich einbringt und gute Arbeit zeigt, hat man hier nach dem Studium viele Möglichkeiten. Ich habe mit 50 % Recruiting und mit 50 % im Arbeitgebermarketing gestartet. Heute bin ich als Employer Branding Specialist tätig.

Warum ist die WERTGARANTIE Group der passende Arbeitgeber für dich?

Ich arbeite im Employer Branding und muss die WERTGARANTIE Group jeden Tag als Arbeitgeber nach außen vertreten. Und ich muss es nicht nur, ich darf es auch, denn ich mache das tatsächlich aus vollem Herzen. Natürlich ist auch bei uns nicht immer alles perfekt, aber wo ist es das schon? Was ich hier besonders schätze, ist das Vertrauen, das mir von vielen Personen auf allen Hierarchieebenen entgegengebracht wird. Meine Meinung wird gehört und ernst genommen.

Ich durfte die erste richtige Arbeitgeberkampagne mitentwickeln und die Arbeitgebermarke relaunchen. Letztes Jahr habe ich gemeinsam mit einem unglaublich tollen Team den HR Excellence Award gewonnen. Wir sind nach Berlin gefahren und wurden im Anschluss von vielen gefeiert. Dieses Jahr war ich bereits als Speakerin auf einer Konferenz unterwegs. Das sind Dinge, die nicht selbstverständlich sind. Ich darf hier wirklich viel gestalten, erleben und bewegen und das in einem Umfeld, in dem ich mittlerweile viele Kolleginnen und Kollegen auch als Freundinnen und Freunde bezeichne.

Vom Praktikum zum Projektmanagement

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Vom Praktikum neben dem Studium zur Digital Projektmanagerin - Anna unterstützt seit 2019 die WERTGARANTIE Group.

Anna hat 2019 neben ihrem Studium als Praktikantin bei uns angefangen und konnte anschließend auch als Werkstudentin wertvolle Erfahrungen sammeln. Heute ist sie als Digital Projektmanagerin bei unserer Bike-Marke linexo tätig.

Warum hast du dich für einen Werkstudentenjob bei uns entschieden?

Ich habe ursprünglich im Februar 2019 mit einem Praktikum bei der WERTGARANTIE Group begonnen. Auf das Unternehmen bin ich durch eine Kommilitonin aufmerksam geworden, die sich ebenfalls für ein Praktikum beworben hatte. Die zweite noch offene Praktikantenstelle hat mich sofort angesprochen, weil sie genau zu meinen Interessen und Vorstellungen gepasst hat. Auch das Vorstellungsgespräch hat bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Ich hatte direkt das Gefühl, dass sowohl die Aufgaben als auch das Team gut zu mir passen.

Mein Praktikum habe ich damals in der Abteilung Communication & Application Management begonnen. Da mir die Arbeit und das Umfeld sehr gefallen haben, bin ich nach dem Praktikum zunächst als studentische Hilfskraft und anschließend als Werkstudentin geblieben. Für mich war die Entscheidung für den Werkstudentenjob deshalb naheliegend: Ich konnte mein Studium mit spannenden Praxiserfahrungen verbinden, Verantwortung übernehmen und mich fachlich weiterentwickeln. Besonders spannend waren für mich die Umstrukturierungen und die Entwicklung von WERTGARANTIE Bike zu linexo über mehrere Jahre hinweg aktiv mitzuerleben und zu begleiten. Diese langfristige Entwicklung und die Möglichkeit, Teil davon zu sein, haben meine Entscheidung zusätzlich bestärkt.

Wie bist du mit dem Spagat zwischen Arbeit und Uni umgegangen? Gab es Herausforderungen?

Ja, die gab es definitiv. Besonders während meines Masterstudiums habe ich zeitweise 20 Stunden pro Woche gearbeitet und gleichzeitig in Vollzeit studiert. Das war nicht immer einfach und hat mich oft vor organisatorische Herausforderungen gestellt.

Gerade in dieser Zeit habe ich aber gelernt, wie wichtig Planung, Struktur und Priorisierung sind. Ohne einen gut organisierten Kalender wäre vieles wahrscheinlich nicht möglich gewesen. Gleichzeitig haben mir die flexiblen Arbeitszeiten sehr geholfen. Ich konnte meine Arbeit so planen, dass sie mit Vorlesungen, Prüfungen und später auch meiner Masterarbeit vereinbar war. Ein großes Dankeschön geht dabei an unser Team Digital Marketing & Communication und an meine Teamleitung Melanie Töpfer für die tolle Unterstützung und Flexibilität. Rückblickend war diese Zeit anstrengend, aber sie hat mich fachlich und persönlich enorm weitergebracht.

Gab es ein Projekt als Werkstudentin, das dich besonders geprägt hat?

Es gab viele spannende Projekte, aber besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Migration der Inhalte von clickrepair auf WERTGARANTIE. Dabei ging es nicht nur um die Übernahme von Inhalten, sondern auch um die Überarbeitung von Texten, Weiterleitungen, Ansprache und Design. Zum ersten Mal habe ich erlebt, wie viele unterschiedliche Bereiche bei einem solchen Projekt zusammenarbeiten müssen und wie wichtig eine gute Abstimmung ist.

Außerdem durfte ich später die Entwicklung von linexo sowie die Migration von WERTGARANTIE Bike auf linexo begleiten. Diese Projekte haben mich besonders geprägt, weil ich dabei viel Verantwortung übernehmen und über einen längeren Zeitraum die Entwicklung eines großen Vorhabens miterleben durfte.

Wie ging es danach bei uns für dich weiter?

Nach meiner Zeit als Werkstudentin habe ich im Juni 2024 meine Masterarbeit abgeschlossen und mich anschließend auf interne Stellen in unserem Team beworben. Im August 2024 bin ich dann als Digital Projektmanagerin gestartet.

Besonders schön ist für mich, dass ich viele Themen und Projekte, die ich bereits als Werkstudentin begleitet habe, heute aus einer neuen Perspektive weiterführen kann. Wenn ich zurückblicke, bin ich sehr dankbar für die Entwicklungsmöglichkeiten, die ich hier bekommen habe. Aus einem Praktikum im dritten Semester ist so Schritt für Schritt meine heutige Position entstanden. Umso mehr freue ich mich, diesen Weg innerhalb der WERTGARANTIE Group gegangen zu sein und heute an spannenden Projekten für linexo mitarbeiten zu dürfen.

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